Gegen Datendiebstahl: RFID-Rückverfolgung von Altakten
ERP trifft RFID: Sensible Firmenakten müssen nach Gebrauch fachgerecht entsorgt und vernichtet werden. Um die Kunden über den jeweiligen Status der Vernichtung zu informieren, kombiniert die Zanotta AG aus St. Gallen die RFID-Technologie mit einer ERP-Lösung (Enterprise Resource Planning) der Kölner GUS Group. Nach Angaben des schweizerischen Datenentsorgungsunternehmens biete dieser Technologie-Mix volle Rückverfolgbarkeit, von der Sammlung inklusive Füllstand in den Behältern, über die Abholung bis zur endgültigen Vernichtung und Aufbereitung als Rohstoff für die Papierfertigung.
Die Transportfahrzeuge der Zanotta AG sind über GPRS ebenso eingebunden, um eine lückenlose Kontrolle des Transportweges zu gewährleisten. Die Fäden aller Informationsstränge laufen dabei in dem ERP-System zusammen. Um den besonderen Ansprüchen an die Rückverfolgbarkeit gerecht zu werden, fiel die Wahl auf die Prozessindustrien Chemie, Pharma und Food spezialisierte Lösung der Kölner GUS Group.
Nach Angaben des Unternehmens können die Prozesse dabei ohne Programmierkenntnisse angepasst werden. Jedes browserfähige Endgerät eigne sich zur Nutzung des Systems. Über 600 Tonnen Altpapier erzeugt die Zanotta AG pro Monat. Ein Großteil davon sind in Rohstoffe verwandelte sensible Akten aus unterschiedlichen Firmen. Trotz komplexer Produktionsprozesse ist jede Tonne Altpapier mittels des RFID-gestützten Verfahrens rückverfolgbar bis zur Quelle.





